Unsere Geschichte

Entstehung und Gründung


Auszug aus dem Gründungsprotokoll der Trachtenmusikkapelle St. Martin bei Lofer

 
       Musikkapelle St. Martin um 1894


Der hiesige Veteranenverein besaß bis 1892 die Loferer Bürgermusik als Veteranenmusik, da sonst hier keine solche Gesellschaft existierte. Zwischen Veteranenverein und obiger Musikgesellschaft kam es zu allerlei Reibereien, wodurch selbstverständlich der Wunsch laut wurde in St. Martin selbst eine Feldmusik zu gründen. Der Schreiber dieses Protokolles wurde oft angegangen die Gründung dieser Musik in die Hand zu nehmen. Jedoch längere Zeit weigerte sich Gefertigter diesem Verlangen zu entsprechen mit der Begründung, daß es nie gut thut, wenn in einer Pfarrgemeinde zwei Musikbanden bestehen.


Dieser Ausspruch kam zu Ohren der Musikgesellschaft in Lofer, die nun gleich Gefertigten gegenüber erklären ließen "die St. Martiner möchten schon anfangen" sie hören auf.

Auf dies hin schritt man nun hier zur Gründung der Musikkapelle. Im Dezember 1892 waren alle Instrumente angekauft, wohlgemerkt, jedes Mitglied der neu zu errichtenden Kapelle bezahlte sein Instrument selbst. Soviel Gefertigter weiß, kosteten dieselben über 300 Gulden (1 Tagschicht 4 Gulden). Nachdem die Instrumente angekauft waren wurde einigemale Schule behufs Erlernung der Noten abgehalten. In der letzten Hälfte des Dezembers wurde nun die Mannschaft sortiert in Gesangs-, Begleitungs- und Baßbläser.

         
  Johann Margreiter
Gründer Musikkapelle St. Martin


Im Ganzen waren es 27 Mann. Die Gesangsbläser und Bässe übernahm zum Abrichten der Gefertigte mit Ausnahme des Sebastian Graßl und Josef Günther die ohnedies schon Musikanten waren. Die Begleitungsbläser bildeten Herr Sebastian Graßl und Josef Günther aus.

Es dauerte gar nicht lange, am 1. Jänner 1893 konnte man schon mir dem ersten Marsch anfangen, so schnelle Fortschritte machten die eifrigen Musikanten. Ich glaube in keinem Orte wo eine Musik gebildet wird geht es so schnell wie hier. Der 1. Marsch hieß Hetzmarsch.

Nach 3 Wochen kam der zweite Marsch zur Probe, derselbe war der Kärntner Liedermarsch.
Das erste öffentliche Auftreten geschah am Weißen Sonntag des Jahres 1893 wo die Schulkinder zur heiligen Kommunion in die Kirche begleitet wurden. Dort wurde der Hetzmarsch und der Tiroler Jägermarsch geblasen. Vor dem Frohnleichnamsfest wurde häufig Übungsmarsch gehalten besonders in der Freiau. Einmal wurde auch zum Eberlwirt, einmal nach Hochmoos und am Dreifaltigkeitssonntag nach Weißbach gewandert.

Am 1. Fronleichnamsfeste regnete es, jedoch am Sonntag darauf war schönes Wetter. Die Musik hielt am Vorabend Zapfenstreich und am anderen Tag, also am Festtag, wurde vom Thurm aus das Pangelingua und ein Marsch geblasen. Bei der Prozession ging alles gut vonstatten.

Am 18. August 1893, am Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph war feierlicher Einzug der Veteranen in die Kirche mir Musikbegleitung, da am Frohnleichnamssonntag unsere Musik trotz der Gegenopstation der Loferer zur Veteranenmusik ernannt wurde. Nachmittags war gesellige Unterhaltung im Loferer Thal wobei außer der hiesigen Musikbande auch noch die von Lofer und Waidring erschienen waren. Der Rest des Jahres 1893 wurde mit wöchentlich zweimaliger Probe ausgefüllt.

   
Aufnahme aus dem Jahr 1963

    Sepp und Martin Fernsebner vor der Zulehen-Eiblkapelle. Auf dem Heimweg von einer Musikausrückung
in der Ramsau machten sie hier Rast.
       
       
   
Ausrückung anläßlich der Erstkommunion     Fest "100 Jahre Kameradschaft St. Martin"
am 10. September 1967

Termine

Zu den Terminen

Zeitachse

1894

Im August wird der erste zweitägige Musikausflug über die Kallbrunnalm – Steinernes Meer – Königsee mit Übernachtung in St. Bartholomä – Schönau – Ramsau – Hirschbichl gemacht.

1908

Im August wird der erste zweitägige Musikausflug über die Kallbrunnalm – Steinernes Meer – Königsee mit Übernachtung in St. Bartholomä – Schönau – Ramsau – Hirschbichl gemacht.

1909

Teilnahme an der Enthüllung des Anton-Wallner-Denkmal in Krimml. Die Musiker gehen dabei durch den Schidergraben über den Römersattel nach Hochfilzen und fahren von dort mit der Eisenbahn nach Krimml.

1910

Das erste Strohwollner Parkfest.
Infolge des Ersten Weltkrieges (1914-1918) hört sich das Wirken der Musikkapelle gänzlich auf. Mit der einzigen Ausnahme, das war Georg Schmiderer, Schneiderbauer in Gumping, hat die Musikgesellschaft niemanden im Krieg verloren.

1920

Kommt es unter Kapellmeister Hans Faistauer zum Neuaufbau der Musikgesellschaft St. Martin. Es treten 19 Musiker zusammen, die in der Chronik alle namentlich angeführt sind. Die ersten Ausrückungen sind im April – das Abschiedsständchen für Pfarrer Schneeberger – und im Mai – die Installationsfeier von Pfarrer Moser.

1922

Zu Pfingsten wird das 30jährige Jubiläum gefeiert. Teilnahme beim 50jährigen Bestandsjubiläum der Bürgermusik in Saalfelden mit Wertungsspiel.

​Zu Allerheiligen wird über Ersuchen von Pfarrer Moser zum ersten Mal Trauermusik auf dem Friedhof gespielt.

1923

Kommt es bei einem Musikausflug nach Maishofen– Paß Thurn – Kitzbühel zu Unstimmigkeiten. Kapellmeister Hans Faistauer legt daraufhin sein Amt zurück. Hans Günther, Migglbauer, wird zum neuen Kapellmeister gewählt.

1924

Im Oktober wird Hans Faistauer wieder zum Kapellmeister gewählt.

1925

Im Frühjahr kommt es zu einer Neuaufstellung der Musik unter Kapellmeister Hans Faistauer, er erstellt Bedingungen mit 18 Punkten, die von der Musik angenommen werden.

​Thomas Fernsebner wird zum 1. Obmann gewählt. Von der Gemeinde werden zwei Ausschluss-Beiräte gestellt.

​Beim Schneider, Alois Schmiderer aus St. Martin, wird ein dunkelgrüner Stoff für neue Monturblusen bestellt. Der Auftrag wird an die Schneider Alois Schmiderer, St. Martin und Andrä Millinger, Lofer, gegeben. 1m² Stoff kostet 230.000 Kronen. Die Anfertigung eines Rockes kostet ebenfalls 230.000 Kronen. Bei der Firma Geiger in Salzburg werden 35 neue Hüte zu je 120.000 Kronen angekauft. Die Neueinkleidung kostet insgesamt 21.600.00 Kronen.
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Finanzierung  
Gemeinde 11.000.000 KR
Kreditaufnahme Raika 7.000.000 KR
Eigenleistung Musik 3.600.000 KR
Summe 21.600.000 KR

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Mit 01.08.1925 kommt es zur Währungsumstellung von Kronen auf Schilling. Es werden 4 Nullen abgestrichen. 10.000 Kronen sind nach der Umstellung 1 Schilling. So kostete ½ Bier vorher 8.000 Kronen und nachher 80 Groschen.

​Zur Erläuterung sei nur angeführt, dass ein Schilling von 1925 heute (1992) etwa 29,- Schilling wären, so dass eine Monturbluse nach heutigem Wert ca. 1.334,- Schilling und ein Hut 350,- Schilling kosten würde.

1926

Am 11. Oktober wird der Musikgründer und erste Musiklehrer der St. Martiner Musik und Ehrenbürger der Gemeinde St. Martin, Johann Margreiter, Oberlehrer i. R. beerdigt. Er stand im 74. Lebensjahr.

1929

Am 15. Mai wird Kapellmeister Hans Faistauer zu Grabe getragen. Er stand im 43. Lebensjahr. Altkapellmeister Hieronymus Wimmer übernimmt die Kapellmeisterstelle.

​Als neuer Probenraum wird von der Gemeinde ein Raum in der Gemeindehütte mit einer Größe von 27m² bewilligt.

1930

Die Musik kleidet sich mit einer Zivilmontur ein. Sie besteht aus grauem Rock, grüner Weste und grauem Hut. Hüte und Westen werden von der Musik bezahlt, die Röcke kaufte sich die Mannschaft selbst, was in dieser wirtschaftlichen schwierigen Zeit sehr bemerkenswert ist. Diese Montur darf allerdings auch privat getragen werden.

1932

Das 40jährige Bestandsjubiläum wird im kleinen Rahmen festlich gefeiert. Die beiden Gründungsmitglieder, Kapellmeister Hieronymus Wimmer und Thomas Fernsebner werden für ihre 40jährige Zugehörigkeit geehrt.

1935

Kapellmeister Hieronymus Wimmer beendet seine Tätigkeit als Kapellmeister und wird zum Ehrenkapellmeister ernannt. Hans Faistauer, Wegmacher übernimmt die Kapellmeisterstelle.

1938

Kapellmeister Hans Faistauer schreibt folgenden zusammenfassenden Bericht über das Jahr 1938:

​Das Jahr 1938 war für unsere Musik ein sehr trauriges Jahr. Vier Musiker schieden aus unseren Reihen und zwar: Obmann Jakob Günther, Peter Fernsebner, Franz Schider und Walter Faistauer. Das war aber noch nicht genug. Mit Ende dieses Jahres wurde die Gemeinde St. Martin mit der Gemeinde Lofer zusammengelegt. Die Musikkapelle St. Martin ist somit Loferer Musik Nr. 2. Dies ist für die Musik St. Martin der schwerste Schlag, denn sie seit ihrer Gründung erhalten hat.

​Bis Ende 1938 gehören die Katastralgemeinden Scheffsnoth, Au-Mayrberg und Hallenstein zur Gemeinde St. Martin. Aus Scheffsnoth sind viele Musiker bei der St. Martiner Musik, so vom Wimmer-, Muff-, Flatscher-, Dandl- und Schmuckbauer. Der letzte SchoffsnotherMusiker, Peter Wimmer, Wimmerbauer, tritt 1961 aus.

Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges endet ein weiterer Abschnitt der Geschichte der Musikkapelle. Viele Mitglieder werden nach und nach eingezogen. 8 Musiker verlieren im Krieg ihr Leben:

  • Peter Fernsebner, Örgenbauer
  • Gottfried Fernesbner, Örgenbauer
  • Hans Hagn, Madlgut
  • Franz Döllerer, Müllergut
  • Hans Günther, Migglbauer
  • Josef Steiner, Falterbauer
  • Rudolf Huber, Nachbargut (Faistau)
  • Otto Leitinger, Laimbichl

Da während des Zweiten Weltkrieges viele Musikanten Militärdienst leisten mussten, halfen bei Ausrückungen die „alten und ganz jungen“ Musikanten der drei Orte (Weißbach, St. Martin und Lofer) gegenseitig aus.

1945

Die 1. Ausrückung nach dem Krieg erfolgt am 15. Juli beim Skapulierfest in Maria Kirchental.

1946

Treten 7 junge Musiker in die Kapelle ein, von denen heute (1992) Mattäus Fernsebner und Josef Pfannhauser noch aktiv tätig sind.

1950

Hans Faistauer, Wegmacher, beendet seine Tätigkeit als Kapellmeister. Sepp Zobl, Lehrer, übernimmt die Kapellmeisterstelle.

1952

Am 13. Juli wird das 60jährige Bestandsjubiläum gefeiert.

1953

Erfolgte die Neueinkleidung mit einem braunen Zivilanzug. Die Finanzierung gestaltete sich sehr schwierig.

​31.05. Teilnahme beim Wertungsspiel in Saalfelden. In der vierten Gruppe werden die meisten Punkte erreicht.

1954

In den fünfziger Jahren beginnt man mit den Platzkonzerten für die Gäste, so werden im Sommer 1954bereits vier Konzerte gespielt. Die Anzahl der Konzerte wächst mit der Zunahme der Übernachtungsziffern.

​Mehrere Musiker übersiedeln nach Zell am See und werden dort Mitglieder der Stadtkapelle.

1955

Sepp Zobl, Lehrer, beendet seine Tätigkeit als Kapellmeister. Richard Dürnberger, Fasoldbauer, übernimmt die Kapellmeisterstelle.

1956

Teilnahme beim Wertungsspiel in Saalfelden mit einem sehr guten Ergebnis.

1957

Wird eine Neuinstrumentierung und die Umstellung von der hohen auf die normale Stimmung vorgenommen. Die 24 neuen Instrumente kosten 62.121,- Schilling. Zur Finanzierung werden eine Haussammlung und eine Holzkaution mit großem Erfolg durchgeführt.

1960

Kleidet sich die Musik mit einem dunklen Salzburger Anzug, der den braunen Zivilanzug ablöst, neu ein. Die Gemeinde leistet 10.000,- Schilling.

1962

Zu Pfingsten wird das 70jährige Bestehen gebührend gefeiert.

1963 und 1964

Veranstaltet die Musik Werbefahrten nach Nürnberg, Aschaffenburg und Haibach. Sie kommen über Initiative unserer Nürnberger Freude, der Familie Hopfengärtner, Familie Quast und mehrerer St. Martiner, die in der Nähe von Aschaffenburg mit Holzarbeiten beschäftigt sind, zustande.

1967

Bekommt die Musik im Keller des neuen Gemeindehauses ein neues Probelokal mit rund 60m² Größe.

1970

wird für die Musikkapelle ein großes Jahr. Über Initiative von Obmann Hubert Fernsebner, Kapellmeister Bgm. Richard Dürnberger und sämtlicher Musiker sowie der tatkräftigen Unterstützung der Bevölkerung und der Gemeinde wird die Musik mit einer neuen Tracht eingekleidet. Sie wird nach Vorbildern der Votivtafeln in der Wallfahrtskirche Maria Kirchental angefertigt und besteht aus:

  • Rostbraunem kurzen Rock
  • Roter Weste
  • Halbhohem schwarzen Hut mit zwei Goldquasten
  • Schwarzer Hirschlederhose
  • Gesticktem Ranzen
  • Blauen Strümpfen
  • Schwarzen Trachtenschuhen

Die Marketenderinnen erhalten die PinzgauerSonntagstracht. Die Kosten für eine komplette Tracht belaufen sich auf ca. 6.000,- Schilling. Die Bevölkerung spendet so großzügig, dass zusätzlich zur Tracht auch der Ankauf neuer Salzburger Anzüge möglich wird.

Die in der Musikchronik erstmals 1909 erwähnte Montur (Parade Uniform) wird aufgelassen. Der Rock dieser Parade Uniform war aus dunkelgrünem Stoff, dazu wurde ein gleichfarbiger Hut mit einem großen weißen Federbusch (bei Trauerausrückungen schwarzer Federbusch) getragen. Der Rock dieser Uniform hatte eine orange Verschnürung mit fünf Samtkugeln. Die Hosen waren schwarz und beidseitig mit je zwei Zentimeter breiten Lampassen ausgestattet.

03.05. Teilnahme beim Salzburger Landesfest.

1972

29.09. – 03.10. Werbefahrt nach Trier an der Mosel

1973

Richard Dürnberger, Bürgermeister und Fasoldbauer beendet Ende 1972 seine Tätigkeit als Kapellmeister. Hermann Schmiderer übernimmt ab 1973 die Kapellmeisterstelle. Auf der Loferer Alm wird der 1. Musikschitag veranstaltet. Die Musikproben werden vom Samstag auf Freitag verlegt.

1975

Teilnahme beim Bezirkswertungsspiel in Zell am See. Die Musikkapelle erreicht unter der Leitung von Kapellmeister Hermann Schmiderer mit dem Freiwahlstück „Bella Vita“ und dem Pflichtstück „Brucker Lager Marsch“ in der Mittelstufe einen ersten Rang mit 223 Punkten.

1977

Teilnahme beim Salzburger Landesfest.

1978

Teilnahme beim 100jährigen Bestandsjubiläum der Bürgermusik Zell am See, verbunden mit dem Bezirksmusikfest und einem Monsterkonzert der Pinzgauer Blasmusikkapellen, organisiert vom Bezirkskapellmeister Hias Höll. Es spielten 600 Musikanten.

1979

Im Juli veranstaltet die Musikkapelle das 1. St. Martiner Dorffest am jetzigen Gemeindeparkplatz.

1981

Am 15.03. findet in St. Martin (Saal des Gasthofes Martinerhof) die Bezirksversammlung des PinzgauerBlasmusikverbandes statt. Die musikalische Umrahmung besorgt die Trachtenmusikkapelle St. Martin. Bürgermeister Richard Dürnberger wird zum Bezirksobmann gewählt.
30.04. – 04.05. Über die Einladung des Spielmannszuges Eschweiler-Bergrath nimmt die Trachtenmusikkapelle St. Martin beim Internationalen Musik-Festival in Eschweiler-Bergrath teil.
29.11. Radioaufnahme für den ORF Salzburg. Es werden sechs Musikstücke aufgenommen.

1982

10.-18.07. St. Martiner Festwoche aus Anlass des 100jährigen Bestandes der Freiwilligen Feuerwehr und der Vorderkaserklamm und des 90jährigen Bestandes der Trachtenmusikkapelle St. Martin (18.07.). Bgm. Richard Dürnberger wird zum Ehrenkapellmeister ernannt.

1985

wird ein neuer Klarinettensatz (7 Karinetten) um 63.918,-- Schilling angekauft.
04.08. Teilnahme beim Großkonzert der PinzgauerBlasmusikkapellen in Zell am See. Es musizieren mehr als 1000 Musiker.
Mit Astrid Fernsebner wird das erste Mädchen in die Musikkapelle aufgenommen.

1986

Beim Frühjahrskonzert, welches unter der Leitung von Vizekapellmeister Sebastian Weißbacher steht, wird den Musikern Matthäus Fernsebner, Hans Holzer, Josef Pfannhauser und Alois Schmiderer das Goldene Ehrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes für 40jährige aktive Mitgliedschaft verliehen.
30.05.-01.06. Teilnahme beim Internationalen Blasmusiktreffen in Wien unter Leitung vom Vizekapellmeister Sebastian Weißbacher.
Die Gemeinde St. Martin errichtet im Anbau des Gemeindehauses ein neues Probelokal mit einer Größe von 90m². Die Musiker leisten zum Neubau 500 freiwillige Arbeitsstunden. Am 25.07. findet die erste Musikprobe im neuen Probelokal statt.

1987

26.02. Beerdigung von Ehrenkapellmeister Richard Dürnberger.
Beim Frühjahrskonzert wird den Musikern Martin Fernsebner und Sebastian Weißbacher das GoldendeEhrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes für 40jährige aktive Mitgliedschaft verliehen.
Kapellmeister Hermann Schmiderer beendet mit Jahresende seine Kapellmeistertätigkeit aus gesundheitlichen Gründen.

1988

Anton Millinger übernimmt die Kapellmeisterstelle. Hermann Schmiderer wird beim Frühjahrskonzert zum Ehrenkapellmeister ernannt.

1989

Erstmalig wird ein Saxophonsatz (2 Alt- und 2 Tenorsaxophone) gekauft.
29. und 30.09. Musikausflug zum Fuß ins KrimmlerAchental und über den Krimmler Tauern ins Ahrntal in Südtirol.

1991

Das Frühjahrskonzert wird in der Reithalle Grubhoferfolgreich veranstaltet.

1992

Tonträgeraufnahme aus Anlaß des 100jährigen Bestehens am 18. und 19.01 mit der Tanzmusikbesetzung (14 Musiker) und am 13. und 14.03. mit der gesamten Musikkapelle. Es werden Kassetten und CD’s produziert.
Neueinkleidung der Musikkapelle. Der Salzburger Anzug wird durch einen grünen Pinzgauer Rock und einer schwarzen Hose ersetzt. Der Rock kann auch zur bestehenden Lederbundhose mit weißen Stutzen getragen werden.
Die Gesamtkosten für die 48 Musikerinnen, Musiker und Marketenderinnen betragen rund 300.000 Schilling. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde, dem Salzburger Blasmusikverband und großzügiger Spenden der Bevölkerung (Haussammlung).
Im Jubiläumsjahr 1992 gehören der Trachtenmusikkapelle 48 aktive Musikantinnen und Musikanten, 3 Marketenderinnen und 16 Ehrenmitglieder an.

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Obmann

August Auer

5092 St. Martin bei Lofer
Telefon: +43 664 3032797
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